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v.l.
Walerich Berger, Geschäftsführer Jugend am Werk Steiermark
Elisabeth Bachler, Teamleiterin der Selbsthilfe Steiermark
Robert Krotzer, Gesundheitsstadtrat
Klaus Zenz, Abgeordneter zum Steirischen Landtag

© Jugend am Werk Steiermark / Wilfried Mörtl

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© Jugend am Werk Steiermark /Wilfried Mörtl

Film ab: Selbsthilfe Steiermark feiert 10-jähriges Jubiläum

Seit 2016 ist die Servicestelle, die unter dem Dach von Jugend am Werk Steiermark angesiedelt ist, zentraler Partner für die steirischen Selbsthilfegruppen. Zur Feier des Tages wurden die Geschichten einiger Gruppen auf der großen Leinwand im KIZ Royal Kino erzählt. 

(Graz, 23. April 2026) „Die Selbsthilfe Steiermark hat als zentrale Drehscheibe Mehrwert für das gesamte Gesundheits- und Sozialsystem. Sie unterstützt nicht nur bestehende Selbsthilfegruppen bei ihrer Arbeit, sondern sorgt auch dafür, dass diese Angebote für Betroffene leichter zugänglich werden. Wir freuen uns, dass Jugend am Werk in den vergangenen zehn Jahren als Plattform für diese Infrastruktur dienen und die steirische Selbsthilfe so nachhaltig stärken konnte“, sagt Walerich Berger, Geschäftsführer von Jugend am Werk Steiermark. 

Selbsthilfegruppen stellen sich vor 
Stand 2026 sind 200 Gruppen bei der Selbsthilfe eingetragen, die 111 verschiedene Themen abdecken, von A wie ADHS bis Z wie Zöliakie. Zum Jubiläum stellten sechs der Selbsthilfegruppen sich und ihr Wirken in Kurzfilmen vor. Darunter der Verein Achterbahn für psychische Gesundheit in der Steiermark, Salz – die steirische Alzheimerhilfe oder Selbstbestimmt Leben Steiermark. Bei der anschließenden Podiumsdiskussion war man sich vor allem in einem Punkt einig: Die Selbsthilfe ist als Anlaufstelle eine wichtige Unterstützung für ehrenamtliche und engagierte Personen. 

Menschen Räume geben
Elisabeth Bachler, Teamleiterin der Selbsthilfe Steiermark, beschreibt: „Wir bieten den Selbsthilfegruppen nicht nur organisatorische Unterstützung, sondern begleiten auch fachlich und sorgen für die notwendige Sichtbarkeit in der Öffentlichkeit. Die Gruppen können sich damit auf ihren eigentlichen Zweck konzentrieren: Den Austausch und die gegenseitige Stärkung von Betroffenen. In den vergangenen zehn Jahren ist es uns gelungen, das steirische Selbsthilfeangebot stark zu vernetzen und uns als verlässliche Partnerin im Versorgungssystem zu etablieren. Und wir sehen jeden Tag, wie groß der Unterschied ist, den wir machen: Über die Selbsthilfe werden Räume geschaffen, in denen Menschen gemeinsam wachsen können und das ist extrem wertvoll.“

Zuhören
„Bei Selbsthilfe geht es ums Zuhören, ums gegenseitige Verstehen und um die Bewältigung des Alltags mit einer Erkrankung. Umso wichtiger ist es, dass die vielfältigen Selbsthilfegruppen nicht nur bestehen, sondern auch gehört und unterstützt werden. Die Selbsthilfe Steiermark sorgt dafür, dass aus vielen einzelnen Stimmen eine starke gemeinsame Stimme wird – und dass sich engagierte Menschen auf ihre inhaltliche Arbeit konzentrieren können. Mein Dank gilt der Selbsthilfe Steiermark und allen Selbsthilfegruppen, die mit großem Engagement tagtäglich für andere da sind“, betont Gesundheitsstadtrat Robert Krotzer.

Solidarität und Engagement
„Zehn Jahre Selbsthilfe Steiermark stehen für gelebte Solidarität, Mut und Zusammenhalt. Hinter jeder Selbsthilfegruppe stehen engagierte Menschen, die ihre Erfahrungen teilen, einander stärken und damit einen unverzichtbaren Beitrag leisten. Unser besonderer Dank gilt all jenen, die diese Bewegung mit Herz und Einsatz tragen ebenso wie Jugend am Werk Steiermark, unter dessen Dach die Servicestelle seit 2016 als verlässlicher Partner wirkt. Die beeindruckenden Geschichten, die nun auch auf der Kinoleinwand sichtbar wurden, zeigen eindrucksvoll: Selbsthilfe ist ein wesentlicher Pfeiler für Gesundheit, Lebensqualität und gesellschaftlichen Zusammenhalt in Graz und in der gesamten Steiermark“, ist Klaus Zenz, Abgeordneter zum Steirischen Landtag, überzeugt.

Pressekontakt

Jugend am Werk Steiermark GmbH
Mag. Wolfgang Nußmüller
Stabsstellenleiter Marketing & Öffentlichkeitsarbeit
Tel. +43 (0) 50/7900 1403
wolfgang.nussmueller(at)jaw.or.at