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Die Frühen Hilfen sind ein kostenloses Angebot für (werdende) Familien mit Kindern von 0-3 Jahren in ganz Österreich. © Jugend am Werk Steiermark / Wilfried Mörtl

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Die Frühen Hilfen sind ein kostenloses Angebot für (werdende) Familien mit Kindern von 0-3 Jahren in ganz Österreich. © Jugend am Werk Steiermark

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Die Frühen Hilfen sind ein kostenloses Angebot für (werdende) Familien mit Kindern von 0-3 Jahren in ganz Österreich. © Jugend am Werk Steiermark / Miriam Raneburger

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Die Frühen Hilfen sind ein kostenloses Angebot für (werdende) Familien mit Kindern von 0-3 Jahren in ganz Österreich. © Jugend am Werk Steiermark / Wilfried Mörtl

Weltelterntag: Frühe Hilfe(n) bevor es zu viel wird

(Murtal, 1. Juni 2026) „Schwangerschaft und Leben mit einem Kleinkind sind eine Herausforderung und das ist völlig normal“, sagt Bettina Brunner, fachliche Leiterin und Netzwerkmanagerin der Frühen Hilfen Murau/Murtal bei Jugend am Werk Steiermark. „Über die Frühen Hilfen können wir kostenlos unterstützen: Unsere Familienbegleiterinnen beraten auf Wunsch zuhause, in den Beratungsräumlichkeiten oder auch telefonisch. Egal, ob es um persönliche, gesundheitliche, familiäre oder finanzielle Themen geht, die Frühen Hilfen sind da.“ Dabei übernehmen die Familienbegleiterinnen auch eine Lotsenfunktion und vermitteln an passende weiterführende Angebote in der Region. „Wichtig ist: Wir unterstützen auch, wenn Eltern noch gar nicht genau beschreiben können, was sie konkret brauchen.“ 

In der Rolle zurechtfinden 
So ging es etwa Lena G.*, die sich während der Schwangerschaft bei den Frühen Hilfen meldete. Ängste vor der Zukunft, finanzielle Sorgen, aber auch mögliche medizinische Herausforderungen und die Frage, wie und ob die Rolle als Mutter erfüllt werden kann, beschäftigten G. Über die Frühen Hilfen fand sie Unterstützung: „Meine Familienbegleiterin hat mir Halt gegeben. Ich konnte mich über meine Ideen, Wünsche und Vorstellungen vom Mutterwerden austauschen. Man hörte mir zu. So konnte ich gestärkt ins letzte Trimester gehen – auch immer in dem Wissen, dass ich mich wieder an die Frühen Hilfen wenden kann, bevor es mir zu viel wird.“ 

Gemeinsam Lösungen finden  
Das zweite Kind, eine herausfordernde Schwangerschaft, ein Notkaiserschnitt und eine emotional erschöpfte Familie: Bei Familie S.* aus dem Murtal war die Ausgangslage ganz anders und doch konnten die Frühen Hilfen gut unterstützen. „Als ich nach der Geburt mit meinem zweiten Kind zuhause war, merkte ich, dass mich der Alltag sehr erschöpfte. Nach einigen Wochen wurden meine Ängste immer mehr und ich meldete mich bei den Frühen Hilfen. Ich fühlte mich erleichtert und gleichzeitig schuldig, weil ich das Gefühl hatte, versagt zu haben. Aber die Familienbegleiterin hat mich und meine Geschichte sehr ernst genommen. Mit professioneller Begleitung konnten mein Partner und ich wieder eine gemeinsame Basis finden, das hat unseren Alltag erleichtert.“ 

Frühe Hilfen sind finanziert von Bund, Ländern, sowie Kranken- und Pensionsversicherungsträgern. Der Auf- und Ausbau wurde finanziert von der Europäischen Union – NextGenerationEU. In der Steiermark setzt das Angebot Jugend am Werk Steiermark GmbH und LebensGroß im Auftrag der Österreichischen Gesundheitskasse um. www.jaw.or.atund www.fruehehilfen.at

*Namen geändert 

Pressekontakt

Jugend am Werk Steiermark GmbH
Mag. Wolfgang Nußmüller
Stabsstellenleiter Marketing & Öffentlichkeitsarbeit
Tel. +43 (0) 50/7900 1403
wolfgang.nussmueller(at)jaw.or.at