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PEACE

Was ist PEACE?
PEACE ist ein EU-Projekt. Es bezieht sich auf die Befähigung von Jugendarbeiter*innen und jungen Menschen, den Methodenansatz der Gewaltfreien Kommunikation (GFK / Nonviolent Communication – NVC) zu nutzen, um Diskriminierung, Konflikten und digitaler Gewalt (wie KI-Deepfakes, Hate Speech, Body Shaming und Revenge Porn) sowohl online als auch offline wirksam zu begegnen. Das Projekt fördert soziale Inklusion, Empathie, digitale Kompetenzen und kritisches Denken, um ein sicheres und respektvolles Online- und Offline-Umfeld für Jugendliche zu schaffen.

Für wen ist PEACE?
Das Projekt richtet sich in erster Linie an junge Menschen im Alter von 16 bis 24 Jahren, insbesondere an jene, die von Online-Harassment, Cyberbullying oder Diskriminierung betroffen sind. Darüber hinaus richtet sich PEACE an Fachkräfte in der Jugendarbeit, die durch spezialisierte Schulungen gestärkt und befähigt werden, innovative NVC-Methoden in ihrer täglichen Praxis mit Jugendlichen anzuwenden. 

Wie läuft das Projekt ab?
Im ersten Schritt erstellen wir ein umfassendes Kompetenzframework sowie ein Handbuch bestehender EU-Ressourcen zur Gewaltfreien Kommunikation. Auf dieser Grundlage entwickeln wir einen englischsprachigen, multilingualen MOOC (Massive Open Online Course) für Jugendarbeiter*innen. Der Kurs vermittelt in 5 Modulen Grundlagen der GFK, Methoden zur Bewältigung von Online-Konflikten, Interventionen bei Hate Speech, Body Shaming und KI-Gefahren sowie die Moderation von Workshops. Eine 3-tägige Schulungsaktivität in Spanien sowie Pilotierungen mit Fachkräften in allen Partnerländern stellen die Qualität und Übertragbarkeit sicher. 

Im nächsten Schritt entwickeln wir spezifische Schulungsmaterialien für Jugendliche, darunter 18 interaktive Video-Pills. Diese behandeln praxisnahe Szenarien wie Deeskalation, KI-Deepfakes, digitale Zustimmung und rechtliche Grundlagen. Die Video-Pills dienen als Impulsgeber für dreitägige lokale Workshops („PEACE Labs“). Mithilfe von Rollenspielen, Simulationsspielen und Forumtheater-Methoden erproben Jugendliche in einem geschützten Rahmen konkrete Handlungsmöglichkeiten und bauen lokale Peer-Support-Netzwerke auf. 

Im letzten Schritt gestalten Jugendliche aus den PEACE Labs gemeinsam mit dem Konsortium ein digitales „Digital PEACE Manifesto“ als Verhaltenskodex für respektvolle Online-Kommunikation. Begleitend starten wir eine von Jugendlichen mitgestaltete Social-Media-Kampagne auf Instagram und TikTok, führen nationale Multiplier Events durch und schließen das Projekt mit einer finalen europäischen Konferenz in Österreich ab.

Was möchten wir mit dem Projekt erreichen?
Mit dem PEACE-Projekt möchten wir gegenseitigen Respekt, Empathie, Zivilcourage, Toleranz, Inklusion und die digitale Handlungskompetenz von Jugendlichen und Fachkräften stärken. Ziel ist es, ein Bewusstsein für die Mechanismen und Risiken von Cyber-Gewalt und KI-basierten Bedrohungen zu schaffen, die sozialen und kommunikativen Kompetenzen der Teilnehmenden nachhaltig zu fördern und aktive Netzwerke für eine inklusive, friedliche digitale Gemeinschaft in ganz Europa aufzubauen. 

Projektname
PEACE - Förderung von Empathie und Konfliktbewältigung bei Jugendlichen durch gewaltfreie Kommunikation (englischer Arbeitstitel: PEACE - Promoting Empathy and Conflict Engagement among Youth through Nonviolent Communication.)

Projektpartner
Die sechs Projektpartner repräsentieren soziale Dienstleister, gemeinnützige Organisationen, Forschungseinrichtungen und Experten für Theater- und Friedenspädagogik aus sechs europäischen Ländern: 

Koordinator: Jugend am Werk Steiermark GmbH (Österreich) 

Partner: La Xixa Teatre (Spanien), Stichting voor Aktieve Geweldloosheid (Niederlande), Meath Partnership (Irland), Quality Culture (Italien), RESET (Zypern).

Projektdauer
September 2026 – August 2028 (24 Monate)

Ansprechpartner
Jugend am Werk Steiermark GmbH
René Halla
Mobil +43 (0) 664/8000 6 5043
rene.halla@jaw.or.at

„Von der Europäischen Union finanziert. Die geäußerten Ansichten und Meinungen entsprechen jedoch ausschließlich denen der Autorin oder des Autors bzw. der Autor*innen und spiegeln nicht zwingend die der Europäischen Union oder der OeAD-GmbH wider. Weder die Europäische Union noch die OeAD-GmbH können dafür verantwortlich gemacht werden.

Projektnummer: 2026-1-AT01-KA220-YOU-000460459