DI Willibald Ehrenhöfer, Landesrat für Wirtschaft, Arbeit, Finanzen, Wissenschaft und Forschung, besuchte die Produktionsschule in Leoben, wo junge Menschen beim Start in die Arbeitswelt begleitet werden. Das Konzept geht auf: Mehr als 80 Prozent der Teilnehmenden beginnen direkt im Anschluss eine Ausbildung oder finden einen Job.
(Leoben, 24. Februar 2026) „In der Produktionsschule von Jugend am Werk Steiermark können junge Menschen, die bislang noch keine Ausbildung oder Lehrstelle gefunden haben, ihre Talente und Interessen entdecken. Neben fachlichen Qualifikationen in Bereichen wie Gastronomie, Holz und Metall werden auch grundlegende Fähigkeiten für den Berufsalltag vermittelt, von Teamarbeit bis Pünktlichkeit. 80 Prozent der Teilnehmenden können wir so im Anschluss in eine Ausbildung oder auf den 1. Arbeitsmarkt weitervermitteln. Damit bringen wir Fachkräfte direkt in die Region, auf die Unternehmen sonst keinen Zugriff hätten“, beschreiben Sandra Schimmler und Walerich Berger, Geschäftsführung Jugend am Werk Steiermark.
Gut vernetzt
„Um den Jugendlichen reale Berufserfahrungen bieten zu können, arbeiten wir eng mit regionalen Unternehmen aus der Umgebung zusammen“, ergänzt Claudia Schicker-Aichinger, Teamleiterin der Produktionsschule Leoben. „In der Produktionsschule werden zum Beispiel täglich 600 Mittagessen für Kindergarten- und Schulkinder in der Umgebung gekocht. Auch in den Bereichen Holz und Metall übernehmen wir unterschiedlichste Aufträge und haben uns so ein breites Netzwerk an Betriebskontakten erarbeitet. Inzwischen melden sich Unternehmen aktiv bei uns, um nach potenziellen Lehrlingen zu fragen.“ www.jaw.or.at
Info und Kontakt
Jugend am Werk Steiermark GmbH
Produktionsschule Leoben
Schießstattstraße 10a
8700 Leoben
Telefon 050/7900 5400
E-Mail ps-leoben(at)jaw.or.at