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AGREEMENT NUMBER – 2015-1-AT02-KA205-001199.

INCREASE

INCREASE – Interdisziplinäre Weiterentwicklung von Kompetenzen für BetreuerInnen in stationären Jugendhilfeeinrichtungen und Kriseninterventionszentren

 

Jugendliche, die im Rahmen der stationären Kinder- und Jugendhilfe und auch Behindertenhilfe betreut und begleitet werden, stellen insbesondere dann extreme Anforderungen an die MitarbeiterInnen dieser Einrichtungen, wenn sie aufgrund verschiedenster Entwicklungs- und Erfahrungshintergründe besonders auffällige Verhaltensweisen „leben“.  Diese äußern sich im Alltag als depressives und/oder höchst aggressives Verhalten, Angstzustände, Selbstverletzungen, latente Selbst- und/oder Fremdgefährdungen, mangelnde Lernkompetenzen oder Arbeitshaltungen, Schulverweigerung, Suchtmittelkonsum, Delikte etc.

 

Oftmals kommt es dann insbesondere bei fehlender Zusammenarbeit aller relevanten Fachrichtungen bzw. zuständigen Einrichtungen zu einer dauerhaften Überforderung der BetreuerInnen und damit zu einer vorzeitigen Entlassung von Jugendlichen. Andere Zuständige versuchen in der Folge – früher oder später – erneut, eine tragfähige Betreuungsform für diese, teilweise sogar schon als "unbetreubar" wahrgenommenen Jugendlichen zu entwickeln.


Ziele und Aktivitäten

Um solche Betreuungs- und damit auch Beziehungsabbrüche mit Jugendlichen reduzieren zu können, soll im Rahmen dieses Projektes herausgefiltert werden, welche Kompetenzen den MitarbeiterInnen vor allem hinsichtlich fachübergreifender Anamnese und Diagnose, zielführenden Interventionsmöglichkeiten sowie der Schaffung von breiten Kooperationen und Vernetzungen fehlen und welche sie besonders entwickeln wollen.

 

Das Projekt richtet damit den Fokus auf die aktuellen Gegebenheiten und die daraus folgenden Notwendigkeiten und Entwicklungsmöglichkeiten. Basierend auf einer Bedarfsanalyse bei MitarbeiterInnen von stationär untergebrachten Jugendlichen sowie Kooperationspartnern wird

  • ein Weiterbildungscurriculum (inklusive Lernunterlagen) für BetreuerInnen in stationären Jugendhilfeeinrichtungen und Kriseninterventionszentren für Jugendliche entwickelt sowie
  • eine Stellungnahme mit Empfehlungen für (politische) Entscheidungsträger erarbeitet.
  • Eine internationale Tagung in Graz mit Präsentation und Diskussion der Ergebnisse schließt dieses Erasmus+ - Bildungsprogramm ab.

  

Projektpartner

Deutschland, Griechenland, Großbritannien, Italien, Österreich, Rumänien

 

Projektdauer

September 2015 – November 2017

 

Koordination und Projektleitung

Jugend am Werk Steiermark 

Regina Enzenhofer

Tel. +43 (0)50 / 7900 3200

Mobil +43 (0)664 / 80006 4022

regina.enzenhofer(at)jaw.or.at

 

Website: www.increase-project.eu

Facebook: https://www.facebook.com/increaseeuproject