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#me#us#now


Andreas interessiert sich nicht sonderlich für Themen wie Umweltschutz und Recycling, da wir in Österreich ja nicht so viele Menschen sind, die etwas ändern könnten. Er meint, dass sich größere Länder mit diesen Dingen befassen sollten.

Manu raucht seit einigen Jahren. Die Zigarettenkippen aus ihrem Aschenbecher vom Balkon entsorgt sie immer in der Toilette – da muss sie diese dann wenigstens nur hinunterspülen und sich nicht weiter kümmern.

Beide wissen nicht, was sie aktiv und nachhaltig zum Thema Umweltschutz beitragen können. Was bräuchten Andreas und Manu, um mit gutem Vorwissen selbst und eigenverantwortlich ein Zeichen setzen zu können? Genau hier setzt das Projekt #me#us#now an.

Was ist #me#us#now?
#me#us#now ist ein EU-Projekt. Es richtet sich an gering qualifizierte Jugendliche und junge Menschen, welche vormalig aufgrund ihrer schulischen Laufbahn oder aus persönlichen Umständen keinen Bezug zu Umweltthemen wie Klimawandel, Recycling, Nachhaltigkeit usw. hatten. Das Projekt zielt darauf ab, diese jungen Menschen in der Berufsbildung zu sensibilisieren, zu unterstützen, und sie für Umweltthemen zu aktivieren.

Für wen ist #me#us#now?
Das Projekt richtet sich an gering qualifizierte Jugendliche und junge Menschen in Berufsbildung im Alter von 15 bis 30 Jahren. Weiters richtet es sich an Berufsbildungsprofessionist*innen, Lehrpersonal in Berufsschulen, Ausbildner*innen, sowie Expert*innen und interessierte Personen im gesamteuropäischen Kontext.

Wie läuft das Projekt ab?
In einem ersten Schritt sammeln wir relevante nationale Informationen über die Zielgruppe - gering qualifizierte junge Menschen - und die Fachkräfte, die mit ihnen arbeiten. In den Umfragen fragen wir nach relevanten Themen wie Klimawandel und Nachhaltigkeit, nach ihrer Selbstwirksamkeit sowie nach ihrer Perspektive, ihren Bedürfnissen und ihrem Bewusstsein für diese Themen. Gleichzeitig wird eine Desktop-Recherche zu bestehenden Aktivitäten und Maßnahmen auf nationaler Ebene durchgeführt. Diese werden in einem transnationalen Forschungsbericht gebündelt, und zusätzlich werden Videozusammenfassungen in allen Partnersprachen verfügbar sein.

In einem nächsten Schritt führt das Projektkonsortium eine Sammlung von Aktivitäten und Maßnahmen zur Steigerung der Motivation und des Bewusstseins von gering qualifizierten jungen Menschen in Bezug auf den Klimawandel durch, die von Berufsbildungsfachleuten genutzt und umgesetzt werden können, um die Jugendlichen zum Handeln zu motivieren. Für den weiteren Projektverlauf werden zwei Vorbilder (role models) pro Land nominiert. Diese werden dem Projekt helfen, einen neuen Ansatz zur Bekämpfung des Klimawandels zu schaffen und es werden Motivationsworkshops in allen Partnerländern umgesetzt.

Im folgenden Schritt werden die Erkenntnisse aus den vorangegangenen Ergebnissen in einem Leitfaden zusammengefasst, der Fachkräfte dabei unterstützen soll, Aktivitäten und Maßnahmen zum Klimawandel in ihre Arbeit mit gering qualifizierten jungen Menschen zu integrieren. Sie ermöglichen eine schrittweise Umsetzung der definierten Aktivitäten und Maßnahmen durch Fachkräfte. Die Rollenmodelle werden einbezogen, um ein tieferes Verständnis für die Zielgruppe und ihre Motivationsfaktoren und Barrieren in Bezug auf das Thema zu bieten. Es werden zwei Lern-, Lehr- und Trainingsaktivitäten mit jungen Menschen und Fachkräften durchgeführt.

Im letzten Schritt richtet das Projektteam eine interaktive Online-Plattform ein. Sie wird freien Zugang zu allen im Projekt gesammelten Ergebnissen und Erkenntnissen sowie zu einer politischen Empfehlung mit Schlussfolgerungen und Empfehlungen bieten. Darüber hinaus werden Fachleute, Expert*innen, Interessenvertreter*innen und interessierte Parteien die Möglichkeit haben, miteinander in Kontakt zu treten und sich über den Inhalt und die praktische Umsetzung auszutauschen.

Was möchten wir mit dem Projekt erreichen?
Für eine ganzheitliche Umsetzung von Themen zur Umwelt ist es wichtig, alle junge Menschen außerhalb von Schulsystemen einzubeziehen. Das Projekt soll gering qualifizierten jungen Menschen in der beruflichen Bildung vermitteln, wie sie ihre persönlichen Möglichkeiten und ihr eigenes Potenzial, die Zukunft nachhaltig zu verändern, gestalten können. Weiters soll es Berufsbildungsprofessionist*innen, Ausbildner*innen, Expert*innen und Interessierte mit notwendigen Tools in ihrer Arbeit mit Jugendlichen unterstützen.

Projektname
#me#us#now; Stärkung des Bewusstseins und der Selbstwirksamkeit von gering qualifizierten jungen Menschen in der beruflichen Bildung und Ausbildung in Bezug auf Klimawandel und Nachhaltigkeit.

Projektpartner
Die fünf Projektpartner repräsentieren Berufsausbildungseinrichtungen, öffentliche Körperschaften und europaweite Netzwerke aus vier europäischen Ländern.

Koordinator: Jugend am Werk Steiermark GmbH (Österreich)

Partner: Meath Partnership (Irland), Ikaslan Bizkaia (Spanien), Enter GmbH (Österreich), Eurocultura (Italien)

Projektdauer
April 2022 – März 2024 (24 Monate)

Ansprechpartner
Jugend am Werk Steiermark GmbH
René Halla
Mobil +43 (0) 664/8000 6 5043
rene.halla@jaw.or.at

Website: www.me-us-now.eu