Wichtiger Austausch dank EU-weiter Vernetzung

Wir pflegen einen regen Gedankenaustausch mit vergleichbaren internationalen Organisationen und sehen uns dem best practice Gedanken verpflichtet. Daher beteiligen wir uns auch sehr offensiv  an gesamteuropäischen Projekten und Programmen und haben derzeit 10 EU-Projekte am Laufen.  

Wir wollen von unseren europäischen Partnern lernen, aber auch unsere Erfahrungen anderen zur Verfügung stellen. Durch Meetings und Austauschbesuche im Rahmen der EU-Projekte ist es möglich, Methoden und Instrumente in den unterschiedlichsten Arbeitsbereichen laufend weiter zu entwickeln und zu adaptieren.

Auch in den vergangenen Tagen hat es transnationale Treffen bzw. Peer Group Visits gegeben. Im Rahmen des EU-Projektes CareComp waren ExpertInnen aus Ungarn, Rumänien und Kroatien bei Jugend am Werk in Graz zu Gast. Die VertreterInnen der einzelnen Länder präsentierten im Verlauf des zweitägigen Meetings die jeweiligen Bedarfsanalysen, JaW-Projektleiterin Elke Maurer stellte best practice Beispiele vor. Als nächster Schritt werden im Rahmen dieses EU-Projektes konkrete Schulungsprogramme für BetreuerInnen der Kinder und Jugendhilfe sowie für Pflegeeltern erstellt. Sie sind die Zielgruppe von CareComp. Das Projekt hilft ihnen dabei, den dringendsten Entwicklungsbedarf festzumachen und bietet ihnen in der Folge Informationen und Trainings. Kinder, die hinsichtlich ihrer sozialen Inklusion gefährdet sind, haben ein Recht auf  kompetente und professionelle Unterstützung.

TeilnehmerInnen und TrainerInnen der Integrativen Berufsausbildung Graz und Mürzzuschlag waren im Rahmen des EU-Projektes YOUVET bei einem Austauschbesuch in Izmir. Bei dieser Peer Group-Visit konnten sie einen Einblick in das Bildungssystem der Türkei erlangen und praktisch erleben, wie Berufsbildung für Jugendliche in diesem Land umgesetzt wird.

Das YOUVET Projekt bietet eine Plattform für Einrichtungen, die seit Jahren gemeinsam mit Einrichtungen der Arbeitswelt daran arbeiten, benachteiligten jungen Menschen eine berufliche Zukunft zu ermöglichen und diese in die berufliche Erstausbildung in enger Abstimmung mit der Arbeitswelt zu integrieren. „Auf der Basis einer systematischen Analyse von Ansätzen wird eine Sammlung von Beispielen guter Praxis ausgearbeitet, die den Transfer und den gegenseitigen Austausch von Ansätzen fördert“, so Projektleiterin Michaela Meier.

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