Pflegeeltern gesucht: Jugend am Werk dabei

Pflegeeltern gesucht: Jugend am Werk dabei

Gemeinsam mit Walter Perl, Geschäftsbereichsleiter von Jugend am Werk, stellte Vizebürgermeisterin Martina Schröck eine große, neue Kampagne der Stadt vor: Graz sucht Pflegeeltern.

In Graz, immerhin der zweitgrößten Stadt Österreichs, gibt es gerade einmal 76 Pflegefamilien. Seit Jahren herrscht ein Mangel an Personen, die Kinder für kurze, mittel- oder auch längerfristige Betreuung bei sich aufnehmen. Mit der Kampagne werden nun Interessierte gesucht, gleichzeitig sollen Informationslücken geschlossen werden. So ist etwa nicht überall bekannt, dass auch unverheiratete Paare, AlleinerzieherInnen und Menschen ohne eigene Kinder Pflegepersonen werden können. Auch Religion oder Migrationshintergrund spielen natürlich keine Rolle.

Derzeit kann nur ein Drittel der Grazer Pflegekinder auch in Graz untergebracht werden. Zwei Drittel sind außerhalb der Stadt oder sogar in einem anderen Bundesland. Das heißt, dass ihr gesamtes soziales Umfeld (Freunde, Schule, Bekannte etc.) wegbricht. Mit der Kampagne hofft  Vizebürgermeisterin Martina Schröck viele neue Pflegeeltern zu finden.

Jugend am Werk-Geschäftsbereichsleiter Walter Perl ist bereits Pflegevater. Gemeinsam mit seiner Frau sorgt er für einen zweijährigen Buben. Beruflich ist er ebenso mit der Thematik befasst, denn Jugend am Werk ist in Graz im Bereich Pflegeeltern  für die Sozialräume 2 und 3 zuständig. Das sind die Bezirke Jakomini, St. Peter, Liebenau, Gries, Wetzelsdorf, Straßgang und Puntigam.

Am Bild: Edith Sandner-Koller (Jugendamt Graz-Südost), Vizebürgermeisterin Martina Schröck, JaW-Geschäftsbereichsleiter Walter Perl.

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