Personenzentrierte Unterstützung für schwerstbehindertes Mädchen

Personenzentrierte Unterstützung für schwerstbehindertes Mädchen

Ein besonders schönes Beispiel gelungener personenzentrierter Unterstützung gibt es in Knittelfeld. Personenzentriert bedeutet, dass Menschen mit Behinderung darin unterstützt werden, eine erstrebenswerte Zukunft zu entwickeln und zu erreichen. Die Unterstützung erfolgt durch professionelle Helfer UND durch Menschen aus dem direkten Lebensumfeld (Freunde/Verwandte/Bekannte/Nachbarn/Bürgermeister etc.).

Ein mehrköpfiges Team der Mobilen Dienste von Jugend am Werk in Knittelfeld betreut im Rahmen der Familienentlastung eine asylwerbende Mutter mit zwei Kindern aus dem Kosovo. Eines der Mädchen ist die zehnjährige Aulone, die  durch ihre schwere Mehrfachbehinderung eine ständige Begleitung und Unterstützung in allen Lebenslagen benötigt. Aufgrund der  Betreuung durch die MitarbeiterInnen der Mobilen Dienste ist es  der Mutter zumindest einige Stunden in der Woche möglich, sich entsprechende Freiräume in der 24-Stunden-Obsorge der Tochter zu verschaffen, um sich einerseits ihrer zweiten Tochter zu widmen und andererseits Deutschkurse besuchen zu können.

Um die Basis eines personenzentrierten, lebensweltnahen Betreuungsangebotes für Aulone zu schaffen, aktivierten die JaW-MitarbeiterInnen innerhalb kürzester Zeit einen externen Unterstützerkreis, wodurch u. a. ein Pflegebett, ein spezieller Rollstuhl und weitere Heilbehelfe  für die individuellen Bedürfnisse von Aulone erworben werden konnten. Aulone besucht nun auch die Schule im sonderpädagogischen Zentrum in Knittelfeld.

Der externe Unterstützerkreis: Familie Stocker und Familie Peinhopf vlg. Eisenbacher aus der Gaal, Familie Kargl vlg. Kühbrein aus der Gaal, Familie Neuherz-Geier vom gleichnamigen Senioren- und Pflegeheim Großlobming, die Oberlandler zu Knittelfeld, der RoundTable 43, Licht ins Dunkel, die Caritas sowie zahlreiche Privatpersonen, die nicht namentlich genannt werden wollen. Danke!

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