Mehr als 300 TeilnehmerInnen bei Fachtagung „inklusion!jetzt?“

Mehr als 300 TeilnehmerInnen bei Fachtagung „inklusion!jetzt?“

Die beiden Jugend am Werk-Geschäftsführer Walerich Berger und Walter Ferk konnten bei der österreichweiten Fachtagung „inklusion! jetzt? EinBlick in die soziale Zukunft“ in der Grazer Seifenfabrik mehr als 300 TeilnehmerInnen begrüßen. Auch das Interesse der zuständigen Politiker war groß: Sowohl Landeshauptmann-Stellvertreter und Soziallandesrat Siegfried Schrittwieser als auch Vizebürgermeisterin und Sozialstadträtin Martina Schröck und Integrationsstadtrat Kurt Hohensinner waren dabei.

Top-Vortragende  aus dem deutschsprachigen Raum sorgten mit ihren Impuls-Referaten für neue Inputs und regten zum spannenden Diskurs an. Moderne Ansätze sozialer Arbeit sind von Begriffen wie „Inklusion“, „Deinstitutionalisierung“ und „sozialräumliches Handeln“ geprägt. Diese Ansätze beinhalten auch die Aktivierung von zivilgesellschaftlichem Engagement, Ehrenamt und Freiwilligenarbeit. Gleichzeitig finden in ganz Europa ein immer gravierenderer Sozialabbau und die Aushöhlung des Sozialstaates unter dem Diktat der leeren Kassen statt. Als Alternative zur Finanzierung von professionellen Diensten wird auf Nachbarschaftshilfe, Charity und Spendensammeln verwiesen.

Bei der Tagung wurde unter anderem die Frage diskutiert, ob und wie sich „sozialstaatliche Absicherung“ und „zivilgesellschaftliches Engagement“ konstruktiv verbinden lassen.

Die Tagung zum Nachlesen: http://jaw.or.at/fachtagung-inklusion/informationen.html

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