Meeting in Rumänien

Meeting in Rumänien

Im Rahmen des EU-Projektes T-EST haben sich die Projektpartner in Rumänien zum 2. gemeinsamen Transnationalen Meeting getroffen. "Es waren sehr herausfordernde Arbeitstage, da es unter anderem nunmehr darum gehen wird, auf Basis der vorliegenden Ergebnisse der in Rumänien, Bulgarien und Türkei geführten Interviews das bestehende „Toolkit“ auf die länderspezifischen Bedarfe anzupassen" berichtet Projektkoordinatorin Michaela Meier.

Das T-EST-Projekt transferiert ein bereits bestehendes und erfolgreiches Konzept der unterstützten Beschäftigung, das Menschen mit Behinderung den vollen Zugang zum Arbeitsmarkt und zur beruflichen Weiterbildung erlaubt. Das Hauptziel des Projekts ist es, die Ansätze und Tools bzw. Werkzeuge des bereits entwickelten und getesteten „Toolkit“ (Werkzeugkoffer für unterstützte Beschäftigung) auf die Länder und Regionen in Bulgarien, der Türkei und Rumänien, in denen derzeit kein solches System existiert, zu übertragen.

Beim 2. Meeting wurde die im Vorfeld durchgeführte Stakeholder Analyse präsentiert, um die nachhaltige Implementierung der Ergebnisse in den Transferländern zu gewährleisten. Zur Bedarfserhebung wurden arbeitssuchende Menschen mit Behinderung interviewt. Aber auch UnternehmerInnen, die Menschen mit Behinderung beschäftigen sollen oder dies bereits tun, wurden in die Befragung eingebunden. Eine weitere Gruppe waren VertreterInnen von Organisationen, die Services für Menschen mit Behinderung in jeglicher Form anbieten. Insgesamt wurden 77 ausführliche Interviews zur Erstellung einer IST-Analyse herangezogen und in einem finalen Bericht zusammengefasst.

In Arbeitsgruppen wurde sehr intensiv am Konzept des "Toolkit" gearbeitet, die Testversion wird noch heuer fertiggestellt sein.

Im September ist Jugend am Werk Gastgeber für 15 TeilnehmerInnen aus Bulgarien, Rumänien und der Türkei. In einem Workshop wird praxisnah veranschaulicht, wie “Arbeitsassistenz” und “Jobcoaching” bei Jugend am Werk umgesetzt werden.

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