Krieg – Flucht – Trauma – Sucht

Selbstmedikation und Sucht als Bewältigungsstrategie

 

Die Erfahrungen, die Menschen zur Flucht bewegen, sind von großem psychischen Leid gekennzeichnet. Während die körperlichen Wunden sichtbar und damit leichter behandelbar sind, werden psychische Verletzungen – auch von den Betroffenen selbst – oft falsch verstanden. Die notwendige Hilfe wird daher oft nicht oder sehr spät gesucht. Vielmehr greifen viele betroffene Flüchtlinge zur Selbsthilfe. Nikotin, Alkohol, Medikamente, Drogen verschaffen kurzfristig Ruhe von den quälenden Erinnerungen und der Verzweiflung. Die Gefahr einer zusätzlichen Suchterkrankung ist groß.

Zeit und Ort

   

15. - 16. März 2018

   

je von 09:00 – 17:00 Uhr (16 UE)

 

binbildung

Jugend am Werk

Lendplatz 35/4. Stock

8020 Graz

Details

Inhalte

  • Folgen von schweren Traumatisierungen
  • Suchtmittelkonsum, Sucht und Abhängigkeit
  • Trauma und Sucht – Zusammenhänge
  • Prävention und Intervention in der Begleitung von Sucht betroffenen Flüchtlingen

Lernergebnisse
Die TeilnehmerInnen…

  • haben sich mit dem Zusammenhang von Flucht und Trauma auseinandergesetzt.
  • haben Handlungsmöglichkeiten für die Prävention erarbeitet.
  • können von Sucht Betroffene angemessen unterstützen.

Zielgruppe
PsychologInnen, Fachkräfte aus der Begleitung von Flüchtlingen und Asylwerber, am Thema Interssierte.

Vortragende

Dr.in Barbara Preitler, Psychotherapeutin, Psychologin, Hemayat – Betreuungszentrum für Folter- und Kriegsüberlebende Wien, Buchautorin: An ihrer Seite sein. Psychosoziale Betreuung von traumatisierten Flüchtlingen.


DSA Dipl. Päd. Georg Preitler, Mitarbeiter der Sucht- und Drogenkoordination Wien.

Anrechenbar gem. § 16 StSBBG und vom Berufsverband Österreichischer PsychologInnen

inbildung ist eine nach dem steiermärkischen Sozialbetreuungsberufegesetz (StSBBG) anerkannte Ausbildungseinrichtung.

Kosten und Anmeldung

Kosten: € 295,00 (inkl. 10% USt.), inkl. Verpflegung

Anmeldeschluss: 9. März 2018             

 

Auskünfte und Anmeldung via Telefon:

050 79 00 11 65

 

Verbindliche Anmeldung via Fax:

Nachdem Sie das Anmeldeformular ausgefüllt haben retournieren Sie es bitte per Fax an  0 50/7900 9 1165. Nach dem Eingang erhalten Sie eine Anmeldebestätigung.

 

Verbindliche Anmeldung online:

Nachdem Sie das digitale Anmeldeformular ausgefüllt und abgesendet haben erhalten Sie eine Anmeldebestätigung per Email.

 

 

Anmeldeformular

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